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    <title>Sichtweisen eines Schalkers (Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904))</title>
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    <description>Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)</description>
    <dc:publisher>kurtspaeter</dc:publisher>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:date>2011-12-10T12:27:39Z</dc:date>
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    <title>Sichtweisen eines Schalkers</title>
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  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5018676/">
    <title>kurtspaeter goes vom Meer aus Alpen bestaunen (Ein schöner Abschluß Teil 4)</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5018676/</link>
    <description>Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, da die Reise lang war und das Formular kurz ist, jeder Reisetag einzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage Österreich und die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag, der 21.Juni:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien-Basel-Siegen-Kiel (ca 1800 KM)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Worten &lt;cite&gt;was wollen sie denn schon hier&lt;/cite&gt; von der Pensionswirtin begrüßt zu werden, nur weil man bereits um Punkt 7 zum Frühstück erscheint, sollte stutzig machen. Aber wir hatten ja viel vor. &lt;br /&gt;
Erstmals durfte ich eine Strecke mit dem schnellen Mietwagen fahren, bis zum Bodensee über Autobahnen, deren Existenz ich vielleicht nicht geleugnet hätte, die ich aber definitiv landschaftlich nicht hätte zuordnen können. &lt;br /&gt;
Es ist durchaus erstaunlich, das man fast das komplette Eishockey-Bundesliga-Manager von 1994 o.ä. abfährt, nur weil man im Süden ist. Riesersee, Miesbach, Schwenningen, Füssen, Rosenheim. Alles gesehen während der Rundreise, da waren bestimmt noch mehr, die sind mir aber entfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Tagen Autofahren und aufeinander hängen ist der Gesprächsbedarf nicht mehr so groß, Havard bis auf 2 Flaschen warmes Radler vollständig entleert, also quizzen. &lt;br /&gt;
Ein Ran-Sat-1-Bundesligaquiz aus den 90ern. Mal ein Beispiel um den  Schwierigkeitsgrad der Fragen wiederzugeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat die Mitgliedsnummer 1111 bei Schalke 04? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel war komplett orange, überall Holländer, als wir um 17:00 Uhr in Basel ankamen. Wir fanden einen passablen Parkplatz relativ nah am Stadion (ca. 15 Min. Fußweg) und konnten dadurch noch in die Innenstadt gehen. Diese Holländer sind schon ein lustiges Völckchen in ihren überdimensionalen Kloks, mit dem Hang sich völlig zu besaufen und eine riesige Party zu veranstalten. Schade, daß nicht die Schweden als Gegner zur Verfügung standen, diese beiden Fangruppen waren für mich die Fan-Gewinner meiner EM-Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Spiel und die Stimmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holland-Russland 1:3 n.V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst mal mussten wir noch zwei Karten organisieren, da die Makrelen alleinige Inhaber zweier Tickets waren. Also Schwarzmarkt. Eine Erkenntnis der letzten drei Tage EM, alles ist erlaubt. So einen offensichtlichen Handel mit Tickets erlebt man nicht in der Bundesliga, bei der WM schon gar nicht. Egal, ob Polizei, Militär oder anderer Ordnungsdient in der Nähe war, teilweise wurden Kartenblöcke in die Luft gestreckt und veräußert. Nicht so ganz im Sinne des Erfinders, aber für unsere Zwecke praktisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anfänglich bis zu 400 Euro/Karte erreichten wir kurz vor Spielbeginn den Preis von zusammen 260 Euro für 2 Karten, die im Normalpreis zusammen 170 Euro gekostet hätten. Ich war ab sofort Alexander Kulas und Russe.&lt;br /&gt;
Im Stadion lief ich dann den beiden Makrelen über den Weg, tauschte meine Karte mit ihrem Nachbarn, hieß jetzt Jesus Luna und war Spanier, musste das Spiel aber nicht alleine verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir saßen direkt neben dem russischen Fanblock, daher kann ich nicht sagen, ob die Holländer Spektakel veranstaltet haben, die Russen haben 120 Minuten durchgängig kauderwelsch von sich gegeben. Dabei standen sie die meiste Zeit, nicht nur innerhalb des Blocks, sondern auch in den Aufgängen. Ein Unding, bei jedem Bundesligaspiel wird man auf seinen Platz verwiesen, sind ja schließlich auch Fluchtwege, hier durfte man sich aufhalten, wo man wollte. &lt;br /&gt;
Ebenso idiotisch ist im Übrigen, das in Basel der Rucksack des Makrelen-Präsi wieder ins Stadion durfte (Innsbruck eh, Wien nicht), dafür aber die Sonnenmilch (!!!) als typisches Wurfgeschoss weggeschmissen werden musste, während die überdimensionalen holländischen Kloks kein Problem darstellten. Bekomm mal jemand diese 30 Kilo an den Kopf oder eine Sonnenmilch. Einheitliche Linien würden alles etwas einfacher machen. Für alle Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toiletten hab ich nicht gesucht, daher kann ich nichts sagen, aber die Fressbuden, ihre Preise und sowieso. Der Platz zwischen Tribüne und Fressbude war derartig knapp bemessen, das man in einer Reihe längs zum Spielfeld anstehen musste, sonst entstand sofort Rückstau bis außerhalb des Stadions. Viel zu wenig Platz. Das Umrechnen von Franken in Euro passierte ebenfalls nicht zu Gunsten des Euro-gewöhnten, unflexiblen Westeuropäers. &lt;br /&gt;
Die Preise: Eine Bratwurst, an den Seiten weiß, obendrauf verkohlt, gabs für 5 Euronen, eine Cola für 4. Aber, und das ist ein Hammer, es wurden 2 Euro Pfand berechnet, die man natürlich in Franken wiederbekam. &lt;br /&gt;
Nur, der Becher war aus Pappe! Wie ein Becher bei McDonalds oder Burger King. Ein &lt;b&gt;Pappbecher&lt;/b&gt;, der sowieso niemals gespült und wiederverwendet werden kann. Und darauf &lt;b&gt;PFAND&lt;/b&gt;!!! &lt;br /&gt;
Eine Unverschämtheit, die mich heute noch sehr ärgert. Übrigens ein Basler Einzelfall, was ich auch nicht verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel war in meinen Augen von russischer Seite grandios. Ein Offensivspektakel, das ich mir noch stundenlang hätte anschauen können. Sollten Metze und Mertesacker im Finale auf diese Russen treffen, dann gute Nacht. Ob Nummer 18, Zhirkov, ob Nummer 10, Arshavin, ob Nummer 19, Pavlyuchenko oder selbst der Nürnberger Nummer 9, Saenko, die beiden Innenverteidiger bekommen Knoten in die Beine. Nur die Chancenverwertung ist nicht russisches Terrain, sonst hätten schwache Holländer 8 Stück bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abfluss funktionierte einwandfrei, auf den Autobahnen gabs keine Verzögerungen, so daß wir gegen 1 Uhr in Freiburg ankamen. Dort war unser Hotel leider überbucht, also durchfahren nach Siegen, wo gegen halb 7 in der Früh unsere Reise endete. &lt;br /&gt;
Eine Superfahrt mit viel Spass, mit viel Sonne, mit gutem Fußball, geballt auf eine Woche das maximale rausgeholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;The END:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach 916 Tagen und 632 Beiträgen ist hiermit Schluß mit pfostenschuss.twoday.net.  Momentan überkommt mich dann doch mehr Wehmut als gedacht, aber die letzten Wochen haben den Entschluß reifen lassen und die EM-Fahrt war ein gelungener Abschluß.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>kurtspaeter goes...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T17:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5016011/">
    <title>kurtspaeter goes vom Meer aus Alpen bestaunen (Ein schöner Abschluß Teil 3)</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5016011/</link>
    <description>Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, da die Reise lang war und das Formular kurz ist, jeder Reisetag einzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage Österreich und die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag, der 20.Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baden bei Wien (0 KM)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss spät gewesen sein im Bermuda-Dreieck. Jedenfalls ist meine Verfassung morgens um 9:55 Uhr nicht berauschend. Auch die Wirtin unserer netten kleinen Pension sieht nicht gerne, das wir 5 Minuten vor Toresschluß, nicht gerade wohlriechend und gutgelaunt die Räume des Frühstückzimmers betreten. Und dann fängt der Typ in der grünen Hose während des Essens auch noch das telefonieren an und der andere in dem Schinkenstrassen-Hemd macht die Musik (Hum-ta-ta-Klänge) kurzzeitig aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war blöd genug, mit NDR 1 Welle Nord am Tag zuvor einen Interviewtermin für 10 Uhr morgens zu verabreden. Nachdem ich beim ersten Interview zur Reise vor der EM von meiner Mitbewohnerin (Fc Wurst a.D.) als Medienschlampe (für die Aussage, &lt;cite&gt;wir haben Fahnen am Auto und eine Menge Fan-Artikel dabei&lt;/cite&gt;, was natürlich nicht im entferntesten der Wahrheit entsprach) bezeichnet wurde, wäre sie diesmal stolz gewesen. Nichts als die Wahrheit, leider aber mit Störungen in der Tonalität und Grammatik. War aber auch noch früh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir gestern mit der Baden-Bahn nicht so tolle Erfahrungen gemacht haben, heute also &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_S%C3%BCdbahn&quot;&gt;Südbahn&lt;/a&gt;. Wesentlich schneller gings zwar nicht, weil man vom Südbahnhof noch U-Bahn fahren musste, aber es war a)komfortabler, es gab b)Toiletten an Bord und c)geöffnete Fenster für die Luft. Außerdem eine Werbung, die dem Gewinner eines Preisauschreibens eine Reise ins Siegerland der EM schenken würde. Meine Geist fragte sich lange, warum man bei einem Preisausschreiben in Österreich eine Reise ins &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Siegerland&quot;&gt;Siegerland&lt;/a&gt; gewinnen kann. Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien bemerkte man von Beginn an einen Unterschied. Hier war EM. Heute. Unmengen an Kroaten, die mit Leuchtraketen, bengalischem Feuer und jede Menge Gesang den Platz vor dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stephansdom_(Wien)&quot;&gt;Stephansdom&lt;/a&gt; zu einer riesen Partyzone umfunktionierten. Nachdem allerdings ein Kanonenschlag losging, haben wir Angst bekommen und sind weggelaufen. In die U-Bahn, mit der es zum &lt;a href=&quot;http://www.prater.wien.info/&quot;&gt;Prater&lt;/a&gt; ging. Dort war ebenfalls eine Fanmeile aufgebaut, EM-typische horrende Preise, und da wir mit die ersten Gäste waren, fiel die Leibesvisitation extrem aus. Völlig beknackt, da war kein Mensch, aber in die Kippenschachteln schauen, ob nicht vielleicht eine Bombe drin ist. Wenn die diese Art der Untersuchung den ganzen Abend durchgehalten haben, dann verzögert sich der Einlaß um circa 2 Stunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht der deutsche Tourist, wenn er in Wien ist? Genau, er geht zum Riesenrad des Praters. Wir dagegen sind zum Minigolf spielen gelaufen, der Vize hat gewonnen, ich hatte drei Hole-in-One, war aber sonst eine Riesengraupe. &lt;a href=&quot;http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13531068&amp;top=SPIEGEL&quot;&gt;Yips&lt;/a&gt; halt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Spiel und die Stimmung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kroatien-Türkei 1:3 n.E.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde man zu einem gewaltigen Umgehungsfußmarsch gezwungen, das Stadion ständig im Blick. Dabei rätselten wir permanent. Gibt es einen Anhalt für türkischen oder kroatischen Block? Wir wussten, hinterm Tor, aber welche Seite?&lt;br /&gt;
Die Leibesvisitationen waren verschärft worden, das Spiel galt als Sicherheitsspiel. Daher musste der Rucksack des Präsi, der in Innsbruck kein Problem darstellte, draußen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion bot Toiletten und Pissoirs für jeden Block getrennt voneinander an, hab ich auch noch nicht gesehen, aber gut. Die Sitze waren zwar angenehmer als in Innsbruck, aber eine Stufe direkt unter der Sitzschale störte am Gesäß. &lt;br /&gt;
Für das leibliche Wohl wurde zu unverschämten Preisen gesorgt. Ein typischer Fall von verarscht, da kostet so ein dämliches Carlsberg schon 4,50 Euro, eine Cola 4 Euro und dann... ...die beiden Makrelen tranken den ersten Schluck &quot;Bier&quot;, es sollte der erste und letzte dieser Europameisterschaft innerhalb eines Stadions sein. Die Vermutungen gehen von Kühlerflüssigkeit bis hin zu aufbereitetem Urin. &lt;br /&gt;
Ansonsten gefiel mir die große Coaching Zone, die laufbahnähnliche Umrandung  und das weite Wegsitzen nicht wirklich. Echte Fußballstadien sind einfach schöner.&lt;br /&gt;
Der Abfluß funktionierte erstaunlich gut, die U-Bahn-Haltestelle direkt neben dem Stadion sah im 4 Minuten-Takt Sonderbahnen abfahren, die reelle Wartezeit lag bei 15-20 Minuten. Ein guter Wert wenn man bedenkt, daß fast alle der 51000 Zuschauer mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungstechnisch kann man wenig falsch machen, wenn man den Block der Türken neben sich hat. Die feiern und singen die ganze Zeit durch, das war schon beeindruckend. Vor dem Spiel. Während des Spiels war öfter Totentanz angesagt, wenn man bedenkt, das in der 70.Minute das halbe Stadion einen österreichischen Fangesang anstimmte, dann ist allesüber die Qualität des Spiels gesagt. Ein unterirdischer Kick, der nur in den letzten 4 Minuten fesselte. Im Übrigen finde ich es einen Witz, das Fatih Terim und Slaven Bilic nicht für mehrere Spiele auf die Tribüne müssen. Beide sind nach den jeweiligen Toren über den Platz zum Torschützen gelaufen und haben mitgefeiert. Wenn schon Coaching Zone und die Löw-Verbannung, dann auch richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch der Tor vor mir. Als wahrscheinlich einziger Mensch im ganzen Stadion blieb er bei den Nationalhymnen sitzen, um dann nach geschätzten 3 Spielminuten den Eisverkäufer heranzuwinken und dabei ungefähr 7 Minuten stand, weil Eis und Geld durch mehrere Hände geleitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch Ho-Ling. &lt;br /&gt;
Ein Taxifahrer, der die Frage: &lt;cite&gt;Darf man in Österreich eigentlich auf jeder x-beliebigen Spur fahren, egal wie langsam man ist?&lt;/cite&gt; nicht richtig verstand. Zu diesem Zeitpunkt befuhr er, ungeachtet der Lichthupen und des Rechtsüberholens diverser Autofahrer, stoisch und mit 90 km/h die linke Spur der vierspurigen Autobahn gen Baden bei Wien...</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>kurtspaeter goes...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T05:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5013317/">
    <title>kurtspaeter goes vom Meer aus Alpen bestaunen (Ein schöner Abschluß Teil 2)</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5013317/</link>
    <description>Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, da die Reise lang war und das Formular kurz ist, jeder Reisetag einzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage Österreich und die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, der 19. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittenwald-Baden bei Wien (525 KM)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kühlbox wie Havard benötigt Inhalt um sinnvollen Dienst zu verrichten. Getränke und Coolpacks oder Trockeneis. In Mittenwald bekommt man beides nicht, in Österreich nur Getränke, es dauerte also Stunden, bis wir auf einer Autobahnraststätte(!!) an der deutsch-österreichischen Grenze das Trockeneis aus den Auslagen in Havard umfüllen durften.&lt;br /&gt;
Ansonsten ist das Fahren in Österreich geprägt vom Tempolimit (130) und dadurch wesentlich entspannter als auf den gehetzten deutschen Autobahnen. Wenn man nicht gerade einen Mercedes mit Anhänger besitzt und erfolgreich versucht, einen Kleinlaster abzudrängen, weil man beim Überholvorgang den Anhänger nicht einrechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 11 Uhr mittags in Mittenwald losgekommen, sind wir gegen 17 Uhr in &lt;a href=&quot;http://www.baden.at/&quot;&gt;Baden&lt;/a&gt; bei Wien. Eine kleine, familiäre &lt;a href=&quot;http://www.baden-bei-wien.at/members/steinkeller/&quot;&gt;Pension&lt;/a&gt; mit rosa Bettwäsche und gleichfarbigen Handtüchern. Im Treppenhaus hängen diverseste Voodoo-ähnliche-Utensilien, was neben dem betont hölzernen Reststil eigenartig aber gemütlich aussieht. Die Betten in Zimmer 4 stehen weit auseinander, in Zimmer 1 gibts dagegen ein Doppelbett. Dreimal raten, welches Zimmer ich bevölkern durfte? Sehr zur Freude des Makrelen-Präsi und zum Unwillen des Vize. Genau, Zimmer 4. &lt;br /&gt;
Nur so als Tipp, falls da mal jemand vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange aufhalten ging nicht, wir mussten zum Bahnhof, um nach Wien zu kommen. &lt;br /&gt;
Das es allerdings in Baden bei Wien zwei verschiedene Möglichkeiten gibt, mit einem Zug oder sowas ähnlichem nach Wien zu fahren, das hatte uns natürlich keiner gesagt. Und blöderweise fanden wir zuerst die Abfahrtsstelle der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Lokalbahnen&quot;&gt;Badner Bahn&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Ich zitiere mal:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Diese Strecke, heute zwischen Baden-Josefsplatz und Leesdorf ein Bestandteil der heutigen Badnerbahn, wird seit 16. Juli 1894 elektrisch betrieben&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
So ungefähr fühlte sich die Fahrt an. Bullenhitze, 1 Stunde Fahrtzeit, 34 Haltestellen über 30 Kilometer, keine Fenster zum Öffnen, keine Toiletten (Havard war schon wieder fast leer), Holzschalen mit der Garantie für Dekubiti oder Rückenschmerzen oder beides, kurz, Sightseeing ist lustig, die Fahrt mit der Badner Bahn für unser Vorhaben dagegen kontraproduktiv. Am nächsten Tag lernen wir die andere Variante kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien angekommen fällt auf, das nicht viel auffällt. Dezent ein paar Hinweisschilder für die Fan-Zone, die mal den Weg weisen, dann aber abrupt wieder aufhören, dezent auch der Hinweis, welche U-Bahn zum Stadion verkehrt (Linie 2). Glücklicherweise gibts ja noch den Mund und die Sprache ist sich zumindest ähnlich, also haben wir uns durchgefragt. Die Fan-Zone am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Rathaus&quot;&gt;Wiener Rathaus&lt;/a&gt; sah um 19:30 Uhr noch eher etwas verlassen aus, aber wenigstens wurde vor den Toren noch Pils in 0,5 Liter Gläsern verkauft. Auf der Strasse ganz mutig fanden wir, also clever sein und vor der Papp-Plörre auf der Meile nochmal ein ordentliches Pils. Aber wie so häufig dieser Tage, auch hier stand verarscht drauf, die Gläser sahen nur aus wie Gläser und waren aus Plastik, das Bier zudem erwärmt, also nicht schmackhaft.. Gute Arbeit, das muss man zugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fan-Meile selber entpuppte sich als riesig groß, von einem Ausgang zum anderen bestimmt 1,5 Kilometer zu gehen, sanitäre Anlagen in Hülle und Fülle, mehrere unabhängig voneinander stehende Leinwände, die gute Sicht zuließen, Fress- und Trinkbuden in ausreichender Anzahl mit maßlos überzogenen Preisen und vorallem, zum Spiel war dann auch eine Menge los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum deutschen Sieg ist, denke ich, an anderer Stelle genug geschrieben worden, die Stimmung war jedenfalls hervorragend. Nach dem Spiel sind wir dann ins &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bermudadreieck_(Wien)&quot;&gt;Bermuda-Dreieck&lt;/a&gt;, wo der Sieg für eine lange Feiernacht genutzt wurde.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>kurtspaeter goes...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-23T12:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5010106/">
    <title>kurtspaeter goes vom Meer aus Alpen bestaunen (Ein schöner Abschluß Teil 1)</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/5010106/</link>
    <description>Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, da die Reise lang war und das Formular kurz ist, jeder Reisetag einzeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage Österreich und die Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mittwoch, der 18.Juni.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kiel-Siegen-Mittenwald-Innsbruck (ca.1200 KM)&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir starten zu viert im frühen Morgengrauen (8:00 Uhr) von Siegen aus (Kiel-Siegen bin ich alleine gefahren) in Richtung &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mittenwald&quot;&gt;Mittenwald&lt;/a&gt;. Mit dabei ist die Vorstandsebene (Präsi und Vize) des ruhmreichen Werder-Fan-Clubs &quot;Geräucherte Makrelen Siegerland&quot;, ein Sympathisant eines Vereins aus der bayrischen Landeshauptstadt, leider in anderen Farben als die der Schalker und natürlich Havard. So heißt, benannt nach dem Ex-Bremer Havard Flo, seit Jahren die große Kühlbox mit den Erfrischungsgetränken. &lt;br /&gt;
Havard ist in Top-Verfassung und da der Mietwagen ebenfalls in Super-Form ist, erreichen wir nach schlappen 7 1/2 Stunden dieses kleine bayrische Grenzörtchen inmitten des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karwendel&quot;&gt;Karwendel-Gebirges&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Die lange Fahrzeit ist dem zunehmenden Abnehmen Havards und den damit verbundenen längeren Pausen, sowie dem unstillbaren Hunger nach Fast Food aus den Händen des russischen McD-Verkäufers Valera Rotärmel (was ein geiler Name, den ich unbedingt unterbringen wollte) geschuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mittenwald angekommen sind wir für eine Nacht in einen urbayrischen Gasthof direkt gegenüber des Martina-Glagow-Parks einquartiert. Den wir aber diekt nach Besichtigung der Zimmer wieder verlassen, um über Serpentinen und 16%iges Gefälle die Landeshauptstadt Tirols, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Innsbruck&quot;&gt;Innsbruck&lt;/a&gt;, zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von EM-Stimmung ist hier nix zu spüren. Muss man leider erstmal so festhalten. Das Stadion liegt neben der Autobahn, die direkte Abfahrt ist gesperrt, aber über einen kurzen Schlenker kann man relativ dicht an den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tivoli-Neu&quot;&gt;Tivoli&lt;/a&gt; heranfahren. Parken umsonst mitten in einem Wohngebiet, keine Fahnen, keine Menschen auf der Strasse, wüssten wir es nicht besser würde ich kein EM-Event in 3 Stunden erwarten. Richtung Bahnhof wurde es dann aber besser, Unmengen Menschen in gelb und ein paar weniger in blau-weiß-rot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein schwedisches Shirt, Samstag vorher noch auf der Saisonabschlußfeier bei UT-Dree ertauscht, leidet. Gelb bedeutet Anflug von kleinem Mückengeviech. Und in Innsbruck gibts davon eine Menge. Wie auch Schweden. Die einen kilometerlangen Marsch durch die Innenstadt in Richtung Stadion veranstalten. So geht EM, so geht Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Stadion:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einlass erweist sich als unproblematisch, die Wartezeiten sind nicht allzu lang, ich selber werde nicht einmal abgetastet. Die sanitären Anlagen befinden sich im Bauch, sind geräumig und völlig ausreichend. Die üblichen Fressbuden sind in ebenfalls ausreichender Menge vorhanden, die Preise EM-typisch eine absolute Unverschämtheit, dazu aber in den nächsten Tagen mehr. &lt;br /&gt;
In Innsbruck ist auf drei Tribünen aufgestockt worden, eine Behelfskonstellation, die einerseits zerbrechlich und wacklig aussieht und zum Zweiten, und das ist ein Unding, läuft Wasser, Bier oder sonstige Flüssigkeit durch die Behelfstreppenstufen auf die darunter sitzenden Zuschauer. Ein ganz großer Minuspunkt.&lt;br /&gt;
Der Abfluß klappt dagegen reibungslos, innerhalb kürzester Zeit ist das Stadion geleert. Ohne viel Hektik und Gedränge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Spiel und die Stimmung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schweden-Russland 0:2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Stimmung war beim Anblick Parick Anderssons und der Tatsache, das unser Bayern-Fan Arm in Arm mit ihm posierte, anfänglich im Keller. Dann hab ich den Schweden durchdringend und böse angeschaut, der hat das Weite gesucht und gut war. Schade, das ich Markus Merk nicht getroffen habe... &lt;br /&gt;
Während anfänglich die schwedischen Fans für laute Unterstützung sorgten, kippte die Stimmung nach und nach in Richtung Russen, die zumindest im Unterrang in der Überzahl waren. Dieser Umschwung lässt sich mit dem Spielverlauf leicht begründen, die Russen waren einfach eine Klasse besser. Vorallem Nummer 10, Andrei Arschavin, tat sich durch Tempodribblings hervor. Die Schweden verweigerten jegliches Tempo, ihre Nummer 10, Ibrahimovic, gemeinhin als Weltstar verschrien, bewegte sich, als ob seine Hoden an seine Fersen klatschen. Ein dermaßen arroganter, ineffektiver, egoistischer Lauf- und Spielstil sollte niemals teuer bezahlt und laut bejubelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Russen sind verdienter Sieger, nicht zum letzten Mal, daß wir als Sympathisanten des Verlierer-Teams dastehen. Danach haben wir uns noch sowohl verlaufen, als auch verfahren, einen Marder erschreckt, das Örtchen Zierl mit einem Hupkonzert bedacht (da war nix los sonst), sind aber doch schlußendlich wohlbehalten in der einzigen, noch geöffneten Mittenwalder Gaststätte und später auch im Bett angekommen.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>kurtspaeter goes...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-22T11:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4999106/">
    <title>Heilsbringer des deutschen Fußballs (Polemisch)</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4999106/</link>
    <description>Arne Friedrich, Prototyp des biederen, technisch limitierten Aussenverteidigers, der es bei seinem eigenen, mittelmäßigen, Verein nicht schafft seine Traumposition Innenverteidiger für sich zu akquirieren, wurde vom Bundestrainer ob seiner Trainingsleistungen derartig gelobt, daß man sicher sein musste, mit ihm wird alles besser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit will ich um Gottes Willen die Leistungen gegen Kroatien (wo Friedrich noch nicht Heilsbringer sein durfte/musste) und Österreich nicht auf Friedrichs Schultern abladen, aber wenn Löw keine andere Änderung in der deutschen Aufstellung einfällt, dann krankt es irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankt es an der Einsicht, das Mittelfeldspieler auch defensive Aufgaben zu erfüllen haben, dafür aber lieber der linke Aussenverteidiger an den Pranger gestellt wird? Krankt es an der Einsicht, daß man nicht mit Rekonvaleszenten und Ersatzspielern ein Turnier bestreiten kann? Damit ist nicht Lehmann gemeint, Metzelder viel mehr, aber der Schachzug, die Überraschung der WM-Nominierung 2006 (Odonkor) gegen tief stehende Kroaten gar 30 Minuten als rechten Aussenverteidiger spielen zu lassen, der ist unerklärbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder liegt es an der Augenwischerei, daß Deutschland über mindestens vier internationale Top-Stürmer verfügt, wobei der eine (Gomez) in ein Formtief gefallen ist, der andere (Klose) nur aufgrund der Trainerschen Nibelungentreue auf seine Einsatzzeit kommt, der Dritte die Defensivaufgaben eines Mittelfeldspielers in Spielen gegen San Marino zurecht, gegen Polen, Kroatien und Österreich fahrlässig vernachlässigt und der Vierte, ein technischer Offenbarungseid, überhaupt nur die letzten 10 Minuten sein Können zeigen darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankt es vielleicht am Wissen, daß bei aller Spezialisierung in sämtlichen Bereichen, schon im Jugendalter erklärt wird, was die Nationalelf nachweislich nicht beherrscht: Bei Ecken und Freistößen, bei Flanken vor das Tor, da kommt es auf scharfe Bälle und Bewegung an. Zum Ball hin, nicht aus dem Stand zum Kopfball, keine Mondlupfer oder Schaufelschüsse, sondern Flanken mit Effet und Härte sind angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es auch die Aussendarstellung eines jeden einzelnen Verantwortlichen, die die Alarmsignale gegen Ende der Qualifikation und in den letzten Freundschaftsspielen abgetan hatten. Das wird schon, wir werden auf den Punkt topfit sein, so lauteten die Grundaussagen. &lt;br /&gt;
Dabei muss man festhalten, daß all die schönen Ankündigungen vom Leistungsprinzip (teilweise schon bei Klinsmann ad absurdum geführt), vom schnellen Offensivspiel, vom Spektakel auf ganzer Linie gegen eine Wand gelaufen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind wieder beim Rumpelfußball und lügen uns weiterhin in die Tasche. Aussagen wie die von Phillip Lahm (&lt;cite&gt;Wir haben uns in der ersten Halbzeit Sicherheit erarbeitet und dann in der zweiten Halbzeit mehr riskiert.&lt;/cite&gt;) oder Michael Ballack (&lt;cite&gt;Es war schwer zu überzeugen, die Mannschaft hat einen großen Fight geliefert. Es war das erwartet schwere Spiel heute.&lt;/cite&gt;) rufen in mir einfach nur noch einen extremen Würgreiz hervor.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>EM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-17T08:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4985388/">
    <title>EM-Erkenntnisse nach dem ersten Spieltag</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4985388/</link>
    <description>Als ich gestern dem amtierenden Europameister versuchte zu folgen, da fiel mir auf, daß die  nicht schneller, elanvoller, athletischer oder lauffreudiger Fußball spielen als ich, wenn Samstags oder Sonntags ein Kick auf dem Dorf angesetzt ist. &lt;br /&gt;
Dann kann es auch vorkommen, das bei der Auswechselung kurtspaeters angezeigt wird: 600 Meter Laufstrecke über 45 Minuten (das Einlaufen ist mitgerechnet), 2 geführte Zweikämpfe, 2 verlorene Zweikämpfe, 8 Ballkontakte, 3 Fehlpässe bei 3 Versuchen, 0 Torschüsse, 1 gelbe Karte wegen Meckerns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Qualität der Spiele Rumänien-Frankreich, Österreich-Kroatien, Schweiz-Tschechien, Portugal-Türkei und als Einzelwertung die Mannschaften aus Polen und Russland sind unter aller Kanone gewesen. Die EM ist bisher alles andere als ein Fußballspektakel, die meisten Mannschaften stehen hinten drin, mauern und wirken technisch doch arg limitiert. &lt;br /&gt;
Einzig Deutschland mit Abstrichen in der zweiten Hälfte, Spanien im Offensivverhalten und das Spiel Holland-Italien haben wirklich Spass gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kommt es, daß die EM bisher an mir vorbeifliegt, ohne das große Begeisterung vorherrscht.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>EM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-11T06:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4983511/">
    <title>Seehund im Anflug</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4983511/</link>
    <description>Die offizielle Bestätigung durch den Verein mag noch ausstehen, die Anzeichen verdichten sich aber, daß in den nächsten Tagen ein neuer Stürmer bei Schalke 04 vorgestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;14569&quot; width=&quot;320&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/pfostenschuss/images/14569.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24 Jahre alt, 115 Ligaspiele und 52 Tore, 37 internationale Vereinsspiele mit 5 Toren für den PSV Eindhoven sowie knapp 40 Länderspiele für Peru ergeben verheißungsvolle Zahlen. &lt;br /&gt;
Jefferson Farfan besitzt bereits große internationale Erfahrung und sollte mit 24 trotzdem noch entwicklungsfähig sein. Dazu ist er eine Option für ein 4-4-2 und ein 4-3-3 und kennt den neuen Trainer Fred Rutten aus dessen Eindhovener Zeit. Ich bin gespannt.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Schalker Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-10T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4980693/">
    <title>Was man schon immer über Gerhard Delling wissen wollte</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4980693/</link>
    <description>Gerhard Delling, der Nationalelf- und Sportschau-Moderator, der der sich mit Günter Netzer so herrlich die Worte hin und herschmeisst, dieser Gerhard Delling hat seine fußballerische Vergangenheit dort, wo ich meine Karriere vorraussichtlich beende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei UT Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen berichten von einem technisch limitierten Spieler, der einen Hang zu vielen Worten hatte und als sehr partyfest galt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen würde mich interessieren, wo die anderen &quot;Koryphäen&quot; der Sportberichterstattung ihre Meriten gesammelt haben. Michael Steinbrechers Vergangenheit mit schlußendlich Westfalia Herne bekäme ich noch hin. Aber was ist mit Fritz von Thurn und Taxis, was mit Steffen Simon?</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>EM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T09:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4971292/">
    <title>Absolut tote Hose</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4971292/</link>
    <description>Kurz vor der EM passiert in Gelsenkirchen nichts bis gar nichts von wirklichem Belang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der B... seit Tagen forcierte angebliche Verpflichtung Adrian Mutus wird von keinem seriösen Medium begleitet, für mich brennen sich erste Erinnerungen an die Seifenblase Steven Appiah von letztem Sommer ins Gehirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jermaine Jones nicht mit zur EM fährt kam nicht unerwartet, angesichts des Angebots an defensiven Mittelfeldspielern (Frings, Rolfes, Hitzlsperger) die schon länger dabei sind, wenn man ehrlich ist, dann ist auch die Ausbootung Halil Altintops aus dem türkischen Aufgebot nur konsequent. Seine Leistungen der letzten zwei Jahre, trotz leichtem Aufwärtstrend in Teilen der Rückserie, waren einfach nicht gut genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist da noch die Geschichte Rafinha und Olympia gegen Müller und sein Verbot. Auch hier versucht B... ein Fass zu öffnen, daß in anderen Medien kleingehalten wird. &lt;br /&gt;
Ich kann Müller verstehen, das olympische Fußbalturnier hat noch nie eine besonders exponierte Stellung im Weltfußballkalender gehabt, es besteht keine Abstellpflicht, also obliegt die Entscheidung dem Verein. Und der möchte, ganz klar, nicht bei einem solch wichtigen Spiel wie dem CL-Quali-Hinspiel auf seinen etatmäßigen Rechtsverteidiger verpflichten.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Schalker Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T13:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4961143/">
    <title>Provinz voll Leben Teil III</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4961143/</link>
    <description>Die Freunde und kein Ende in Sicht. Bzw diesmal ist das Ende doch ganz nah. &lt;br /&gt;
Während in den letzten Monaten &quot;nur&quot; der sportliche Existenzkampf und das (fast) komplette Austauschen von Vorstand und Aufsichtsrat das beherrschende Thema war, sieht es in dieser Woche richtig finster aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wochenende spielt die Regionalligamannschaft gegen Reutlingen, bei einem Sieg hat man noch Chancen auf die kommende dritte Liga (hängt vom Ergebnis Elversberg-Kickers Stuttgart ab). &lt;br /&gt;
Doch das der Verein in der nächsten Saison in einer dritten oder vierten Liga antreten darf, scheint ausgeschlossen. Grund ist ein möglicher &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/650/40/&quot;&gt;Insolvenzantrag&lt;/a&gt; am kommenden Montag. &lt;br /&gt;
Urplötzlich fehlen 500.000 Euro für diese Saison, für die nächste würden noch einmal 1,8 (3.Liga) bzw 1,3 (4.Liga) Millionen innerhalb kürzester Zeit aufzutreiben sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gibt es mehrere Fakten, die zeigen, daß im Siegerland professionelles Arbeiten nicht vorhanden ist. &lt;br /&gt;
So beklagte man fehlende Zuschauereinnahmen (1500 Fans pro Spiel zuwenig), verfügt aber über einen Schnitt von  bislang 6040 Zuschauern/Spiel, beim letzten Heimspiel gegen Reutlingen erwartet man noch einmal über 10000 Besucher. &lt;br /&gt;
Die Frage darf erlaubt sein, warum man bei Publikumsmagneten wie den Reservemannschaften des KSC, des VfB Stuttgart, der Münchener Bayern und Löwen, Elversberg, Burghausen, Unterhaching, Oggersheim etc mit einem Schnitt von 7500 Zuschauern kalkuliert. Ziemlich blauäugig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde die fehlende Finanzierung der Winterzugänge beklagt, darunter fällt aber ein Spieler wie Michael Frech, bis Dezember überragender Schlußmann des VfB Lübeck. Da die Freunde mit Robert Wulnikowski den besten Keeper der Regionalliga Süd im Kasten haben, versteht es sich von selbst, einen weiteren Torhüter zu verpflichten. Einfach unsinnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie professionell in Siegen vorgegangen wird und wie sehr auch die Stadt ihrem angeblichen sportlichen Aushängeschild hilft, kann man nicht besser beschreiben als in dieser &lt;a href=&quot;http://www.siegener-zeitung.de/nachrichten/aktuell/region/sport/5/article/256/das-fortuna-koeln-der-sieben-b.html&quot;&gt;Passage&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;100000 e Verzicht auf Stadionmiete im Falle des Erreichens der 3. Liga versprach Bürgermeister Steffen Mues nach Rücksprache mit den Fraktionen der im Rat der Stadt Siegen vertretenen Parteien. Doch eine solche Stadionmiete hatte der alte Vorstand erst gar nicht eingeplant. Tatsächlich gibt es unterschiedliche Auffassungen über den Status der 3. Liga. Während die Stadt in ihr eine Profiliga sieht und dafür gemäß Stadionnutzungsordnung kräftig kassieren kann (mehr als 100000 e), sah der alte Vorstand in Liga 3 keine Profiliga und ließ den entsprechenden Negativ-Posten in der Lizenzierung gleich außen vor. So ist das Hilfsangebot der Stadt  wenn auch gut gemeint  nicht viel mehr als Augenwischerei und hilft in der Notlage nicht wirklich.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines kann ich allerdings verstehen. Wenn der Vorstandsvorsitzende Hambloch gequält über mangelnde Bereitschaft der Wirtschaft berichtet und keine neuen Gelder akquirieren kann, so müssen sich die Sportfreunde nicht wundern. &lt;br /&gt;
All das, was dieser Verein an negativen Begleiterscheinungen auf Vorstandsebene, an öffentlichen Diffamierungen, an sportlichen Entscheidungs-Inkompetenzen in den letzten Monaten geboten hat, kann nur abschreckend wirken. &lt;br /&gt;
Und der langjährige Alleinunterhalter Manfred Utsch wurde, wohl auch zurecht, vor einiger Zeit aus dem Boot gehievt und weigerte sich in einem Radio Siegen Interview von gestern noch standhaft, seinem Herzensverein erneut finanziell unter die Arme zu greifen. Ob Utsch nicht trotzdem der letzte Rettungsanker sein wird und seine alte Hausmacht mit seinem Geld zurückerobern wird, das wird wohl erst Montag endgültig klar sein. Denke ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die sportlichen Dinge nicht komplett untergehen zu lassen, letzte Woche wurde mit Stürmer Veselin Popovic ein weiterer Spieler &lt;a href=&quot;http://www.siegener-zeitung.de/nachrichten/aktuell/region/sport/5/article/256/virus-popovic-medizin-el.html&quot;&gt;suspendiert.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um am Ende noch ein bißchen schmunzeln zu können, zitiere ich noch kurz die Kicker-Printausgabe vom Donnerstag:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Kickers tun alles, um sich in der letzten Saisonpartie bei der SV Elversberg doch noch für die 3.Liga zu qualifizieren. Sie müssen gewinnen und hoffen, das von den Mitkonkurrenten Reutlingen und Siegen einer höchstens unentschieden spielt.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4308810/&quot;&gt;Teil I&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4929669/&quot;&gt;Teil II&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Fussball Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-30T12:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4961061/">
    <title>Nachtrag</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4961061/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://www.ball-blog.de&quot;&gt;Frank&lt;/a&gt; wurde ich bekanntermaßen &lt;a href=&quot;http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4935775/&quot;&gt;Fußballexperte 07/08&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Als &quot;Belohnung&quot; bekam ich dieser Tage einen tollen Preis zugeschickt, ein T-Shirt in Größe XXL, also passend. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;IMG_6506&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/pfostenschuss/images/IMG_6506.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Sonstiges</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-30T12:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4940287/">
    <title>Konzeptionell zählt nie</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4940287/</link>
    <description>Sieht man mal wieder an Bayer Leverkusen. &lt;br /&gt;
Mit einer verdammt jungen Mannschaft hat man bis Mitte der Rückrunde einen sehr ansehnlichen, viele sagen den ansehnlichsten der Bundesliga, und zudem erfolgreichen Fußball gespielt, dann musste man nach München, verlor wie fast immer in der bayrischen Landeshauptstadt und der Absturz begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende flog man trotz der immer noch besten Ausgangsposition aus den UEFA-Cup-Rängen und fünf Tage später muss der &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/378847/&quot;&gt;Trainer&lt;/a&gt; seinen Platz räumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über Jahre währende Partnerschaft zwischen Rudi Völler und Michael Skibbe (remember Nationalelf) war für mich der Garant, das man über Jahre eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen wird, die nächstes oder eher übernächstes Jahr ganz nach oben durchkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das durch die Entlassung Skibbes eine solche Entwicklung nicht mehr möglich wäre, aber wieder einmal darf ein Trainer Aufbauarbeit leisten und beim minimalsten Rückschlag wird er gegangen. Und einmal mehr glaube ich, daß die Aussendarstellung, die öffentliche- und die Fanmeinung und nicht die konzeptionelle Arbeit ausschlaggebend für eine Arbeitsentbindung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das ich großer Bayer-Sympathisant wäre, aber nun hoffe ich, das Leverkusen Jürgen Klopp verpflichtet. &lt;br /&gt;
Warum?&lt;br /&gt;
Weil ich ihn erstens für einen Trainer halte, der den eingeschlagenen Weg mit jungen, deutschen Spielern weitergehen wird und dank seiner Begeisterungsfähigkeit genau richtig wäre, und zweitens will ich nicht, daß Klopp mir unsympathisch wird. Was zwangsläufig passiert, wenn er Nachfolger von Thomas Doll würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By the way, wann gab es eigentlich zuletzt zwei Trainerentlassungen bei Nicht-Absteigern in der ersten Woche nach dem letzten Bundesligaspieltag?</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Bundesliga</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T10:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4935775/">
    <title>Fußballexperte 07/08</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4935775/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.ball-blog.de/fussballexperte-0708.html&quot;&gt;Noch Fragen&lt;/a&gt;???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal ausgerichtet, sofort der (geteilte) Sieg beim Fußballexperten-Wettbewerb bei Frank. Dazu noch eine Menge goldene Hände bei Dülp, auf dem Papier eine sehr erfolgreiche Saison 2007/08. Nächstes Jahr werde ich dann letzter und Schalke Deutscher Meister...</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Bundesliga</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T12:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4929669/">
    <title>Provinz voll Leben Teil II</title>
    <link>http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4929669/</link>
    <description>Heute abend spielen die Sportfreunde Siegen gegen Wacker Burghausen. &lt;br /&gt;
Wie immer in den letzten Wochen ein entscheidendes Spiel, es gilt, die Qualifikation zur &lt;br /&gt;
3. Bundesliga zu erreichen. Die ganze Saison über stehen die Sportfreunde im Dunstkreis des ominösen Platz 10, mal überm, seit Wochen aber eher unterm Strich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Qualifikation überhaupt noch in greifbarer Nähe ist, kommt in meinen Augen einem kleinen Wunder gleich. Schon im Oktober überschlugen sich die Ereignisse im näheren und ferneren Umfeld des Vereins (&lt;a href=&quot;http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4308810/&quot;&gt;PvL Teil I&lt;/a&gt;), Ralf Loose ging, Marc Fascher, ehemals bei Kickers Emden erfolgreich, wurde neuer Trainer und garantierte vollmundig die sichere Drittligaqualifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft kickte danach mittelmäßig wie ihr Tabellenstand, häufige Unentschieden verhinderten, Ruhe in den Verein zu bekommen. Als die Mannschaft Mitte April immer weiter abzurutschen drohte, überschlugen sich die Ereignisse. &lt;br /&gt;
Ich weiß gar nicht, ob ich chronologisch alles in die Reihe bekomme, aber wie sagte Frau Riebeling vor ein paar Tagen: &lt;cite&gt;&quot;Die wissen doch  selber nicht, wann sie in den letzten Tagen handlungsfähig waren und wann nicht.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieser Zusammenfassung werden 8 Personen entlassen, zurückgetreten oder suspendiert sein. Für eine Zeit von knapp drei Wochen eine Zahl, die seinesgleichen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst meldete am 22.April u.a. der &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/vereinesued/artikel/194816&quot;&gt;Kicker&lt;/a&gt;, das der Aufsichtsrat dem Vorstand die Empfehlung zur Entlassung von Marc Fascher gegeben habe, dieser aber weiter an Fascher festhalten wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin traten die beiden Fascher-Fürsprecher im Aufsichtsrat, nämlich der Aufsichtsratvorsitzende Christoph Bornebusch und sein Kollege Gerold Schmidt zurück (23.04.). &lt;br /&gt;
Bereits am 24.04. hat sich der &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/634/16/&quot;&gt;Aufsichtsrat neu formiert&lt;/a&gt;, der neue Vorsitzende heißt Andreas Helmrath, dazu kommt der neue Vize Werner Strunk und zwei weitere Mitglieder, Hermann Fuckert und Marc-Albert Utsch, Sohn von Patron Manfred Utsch, der im Hintergrund immer noch an den Schrauben dreht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 25. auf den 26. April sind es dann der Vorstandschef Christoph Hansen und der Finanzvorstand Dirk Röckinghausen, die ihre Demission bekanntgeben. &lt;br /&gt;
Angeblich ein freiwilliger Rücktritt, wenn man liest, was Frank Steinseifer in der &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/fussball/regionalliga/2008/4/27/news-41556577/detail.html&quot;&gt;WR&lt;/a&gt; schreibt, kann man zu einem anderen Ergebnis kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April schließlich ist der Verein wieder handlungsfähig, ein &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/638/16/&quot;&gt;neuer Vorstand&lt;/a&gt; wird bekanntgegeben, der ehemalige Abteilungsleiter des Handball-Regionalliga Aufsteiger TuS Ferndorf, Manfred Hambloch, wird neuer Vorstandsvorsitzender und für die Finanzen rückt Dirk Weber nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wartet man nun nicht mehr lange und am 1. Mai wird Trainer Fascher, kurz vor der Abfahrt zum Auswärtsspiel nach Karlsruhe, &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/639/16/&quot;&gt;entlassen&lt;/a&gt;. Interimscoach wird Peter Nemeth, Anfang der Saison noch Kapitän der Mannschaft und nach der Winterpause zum Co-Trainer umfunktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Ruhepause gehts am 5.Mai weiter, der Vorstand Sport, Zorislav Jonjic, wohl der letzte der Pro-Fascher Abteilung &lt;a href=&quot;http://www.radio-siegen.de/nachrichten/aktuelles/aktuelles.html?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Byear%5D=2008&amp;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2094&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=19&amp;cHash=5aa02297ef&quot;&gt;tritt&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/640/16/&quot;&gt;zurück&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Moment ist der Verein erneut handlungsunfähig, doch zwei Tage später, am 7.05. wird bereits der neue Vorstand Sport vorgestellt. Es handelt sich um &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/642/16/&quot;&gt;Günter Thielmann&lt;/a&gt;, aktuell noch A.Jugend-Trainer bei den Freunden, der aber dort zum Ende der Saison seinen &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/599/16/&quot;&gt;Abschied&lt;/a&gt; angekündigt hatte, offenbar weil er nach Jahren seine Wochenenden nicht nur mit Fußball planen wollte. Ob dies in der neuen Funktion gelingt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein wenig für Ruhe im Vorstand zu sorgen, wurde am 13.05. endlich der erste Spieler suspendiert. &lt;a href=&quot;http://www.sportfreunde-siegen.de/content/view/643/40/&quot;&gt;Christopher Hock&lt;/a&gt; warf man unkollegiales Verhalten vor, was auch immer das heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern abend schließlich hat als erstmal abschließender Höhepunkt Heinz Knüwe, Sportlicher Leiter des Vereins, seine &lt;a href=&quot;http://www.siegener-zeitung.de/nachrichten/aktuell/region/sport/5/article/256/klare-luft-nach-knuewe-bombe.html&quot;&gt;Kündigung&lt;/a&gt; abgegeben, dessen Aufgaben übernimmt vorerst der A-Jugend-Trainer Thielmann. Genau, der mit dem Zeitmangel am Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeit, in der der DFB die Lizenz nur mit Auflagen verteilt hat, in der kein Hauptsponsor für die kommende Saison bekannt ist, in der nicht einmal feststeht, in welcher Liga der Verein im nächsten Jahr kickt, ist es erstaunlich, wie &quot;Führungspersonen&quot;, ob aus persönlicher Eitelkeit, Dummheit oder zwischenmenschlicher Abneigung, einen Verein komplett zugrunde richten. Beispiele, daß es anders funktioniert, gibt es reichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sportliche Bilanz seit dem ersten Rücktritt Ende April liest sich im Übrigen nicht schlecht. Zwei Auswärtssiege, eine Heimniederlage und ein Unentschieden im Leimbach-Stadion. &lt;br /&gt;
Was angesichts der turbulenten Wochen in der Provinz auch wieder erstaunlich ist.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T05:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://pfostenschuss.twoday.net/stories/4921303/">
    <title>Das Ende vom Lied</title>
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    <description>Ein Fußballspiel aus der Sicht des Fan-Beobachters zu betrachten ist eine neue Situation für mich gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Spiel gab Simon, der Ultra-GE-Vorsänger, ein paar Erklärungen zu einer Choreografie der Nordkurve zum Besten. Ich war wirklich überrascht, der Mensch konnte geradeaus sprechen. Sonst sehe ich ihn immer nur schreiend und animierend vor Menschen rumhüpfen, was nicht sonderlich intelligent wirkt. Entschuldigung für soviel Vorurteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Spiel zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt vom Samstag nun wirklich überhaupt keine Höhepunkte bot und ich direkt neben dem Frankfurter Block saß, bot sich an, die Frankfurter Fans unter die Lupe zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort fiel auf, die Eintracht hat zwei Vorsinger.&lt;br /&gt;
Einen mit Megaphon, einen ohne, der aber dafür mit extrem geschwollenen Halsvenen. Ist die SGE der einzige Klub mit zwei Animateuren? Auf jeden Fall hatten beide ihre Kurve inklusive Oberrang fast 90 Minuten im Griff.  Wobei, auch sowas hab ich noch nie gehört, in der Pause gab der Stadionsprecher bekannt, keine Wechsel bei Frankfurt. Stimmte so nicht ganz, ich bekam einen neuen Vorsinger zu sehen. Dem einen sind vermutlich seine Venen geplatzt, jedenfalls musste eine Neuer ran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Tor war auch alles friedlich, dann gab ein Wort das andere, die Polizei und der Bremen Wachdienst mussten kurzzeitig eingreifen.&lt;br /&gt;
Die Scharmützel blieben via-à-vis relativ harmlos, allerdings hatten manche die Fairness, Feuerzeuge zu werfen, wobei eine Reihe unter mir leider einem Fan eine Platzwunde an der Nase zugefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit geht eine Saison zuende, für mich als Schalke-Stadionfahrer (EM zählt nicht), die schöne Championsleaguespiele, beschissenste Meisterschaftsspiele, lustige und traurige Episoden, neue Stadien, alte Stadien gesehen hat, eine Saison in der man sich oft übers Sportliche geärgert hat, aber am Ende ist unterm Strich das Erreichte in Ordnung (ob 2 oder 3 ist dann fast egal). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt bin ich im Moment froh, das es vorbei ist, aber spätestens in drei Wochen hab ich wahrscheinlch schon wieder Bock die A1 runterzufahren. &lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, die Schalker Verantwortlichen haben die Ticketvergabe mal wieder geändert, jedes Mitglied darf statt sechs nur noch vier Karten bestellen. Vielen Dank dafür.</description>
    <dc:creator>kurtspaeter</dc:creator>
    <dc:subject>Bundesliga</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kurtspaeter</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T06:26:00Z</dc:date>
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